Speaking Germany

ist ein Kunstprojekt der Künstlerin Sharone Lifschitz, das 2004 von QUIVID: das Kunst-am-Bau-Programm der Stadt München für das neue Jüdische Museum in München in Auftrag gegeben wurde.

Das Projekt wurde in verschiedenen Phasen über einen Zeitraum von über drei Jahren konzipiert und verwirklicht und kann in den Straßen und an weiteren öffentlichen Plätzen der Stadt München zwischen Dezember 2006 und Mai 2007 gesehen werden. Diese Internetseite stellt die verschiedenen Phasen des Projektes vor und verfolgt sie; sie liefert aktuelle Informationen über Projektstandorte, Termine und Ereignisse in der Stadt München etc. Sie bietet Besuchern und Betrachtern außerdem ein Forum, wo diese Kommentare, Bilder und Gesprächsfragmente hinterlassen können und so ermöglichen, dass sich das Projekt ausweitet und weiterentwickelt.

Verschiedenes

April 2004 bis August 2005 Als Einstieg wurde eine Anzeige mit folgendem Wortlaut in diversen deutschen Zeitungen veröffentlicht: „Junge, jüdische Frau zu Besuch in Deutschland würde sich gerne über nichts Besonderes unterhalten mit jedem, der dies liest und Interesse hat.“

Sommerreise

April bis September 2005 – Rundreise in vier Etappen. Eine Reise nach und durch Deutschland mit persönlichen Begegnungen mit insgesamt über 45 Einzelpersonen oder Paaren, die auf die Zeitungsanzeige geantwortet haben.

Gästebuch

Ein Ort für Besucher der Website, an dem sie Nachrichten, Kommentare, Gesprächsfragmente etc. hinterlassen und außerdem auf andere Kommentare im Gästebuch antworten können.

München in Shortcuts

Termine: Dezember 2006 bis Mai 2007: Textfragmente aus persönlichen Gesprächen und E-Mail Korrespondenzen zwischen der Künstlerin und ihren Gesprächspartnern erscheinen an öffentlichen Plätzen in der Stadt München. ‚München in Shortcuts’ wird in verschiedenen Phasen in der Stadt erscheinen, entsprechend den Gängen einer Mahlzeit (wie folgt):

Die Mahlzeit:
Aperitif: Einige einführende Fragen und Vermutungen.
In der Stadt zu sehen: Dezember 06 - Januar 07. (Tram bis Ende April 2007)
Ausstellungsflächen: Tram, Deckenflächen (Innenplakate in der U-Bahn).
Ausstellungsorte in München: U-Bahn, stadtweit.

Vorspeise: Über die Weise, wie wir uns Menschen vorstellen, die wir noch nie zuvor getroffen haben.
In der Stadt zu sehen: Februar 2007
Ausstellungsflächen: A1 und A0 Poster
Ausstellungsorte in München: Schwabing, Stadtzentrum und U-Bahn-Stationen.

Hauptgericht: Gespräche über nichts Besonderes und verwandte Themen.
In der Stadt zu sehen: März – April 2007
Ausstellungsflächen: A1 und A0 Poster, Innenplakate in der U-Bahn (Deckenflächen), 3 Brückenbanner, Ganzsäulen, Großfläche, das Jüdische Museum (Installation wird hier bis Frühjahr 2008 ausgestellt)
Ausstellungsorte in München: überall in München und speziell: Odeon Platz, München Hauptbahnhof, die äußeren Glaswände des Jüdischen Museums und die Gegend um das Museum (siehe Stadtplan).

Ein letzter Drink: Abschiede, nachträgliche Gedanken und ein paar Dinge, die beinahe unausgesprochen geblieben wären.
In der Stadt zu sehen: Mai 2007
Ausstellungsflächen: noch festzulegen.


Die Zutaten:
1 Tram: Die Tram signalisiert den Beginn des Projektes. Hier trat es kurz vor dem letzten Weihnachtsfest in den Straßen Münchens zutage. Zeichen des Projekts können hier bis Ende April 2007 gesehen werden (wenn Sie sie finden).
Achtung: Trams in München fahren täglich wahllos auf verschiedenen Strecken (und man kann nicht sicher sein, ob sich die Streckenführung nach der Mittagspause nicht ändert). Halten Sie Ausschau nach Nachrichten [Link] und Informationen über Orte und Sichtungen…

3 Spannbandwerbungen (Brückenbanner): Die Brückenbanner von 8 Metern Länge können zwischen dem 12. und 25. März an diesen Orten gesehen werden: Biedersteiner Tunnel, Heckenstaller Str. / Grabbeweg und Petuelring /Lerchenauer Str. (BMW).

250 Deckenflächen (Innenplakate in der U-Bahn): jeweils verschiedene Zusammenstellungen von Anzeigen für die Aperitif- und Hauptgericht-Phasen.
Jede Variation erscheint jeweils in zwei- bis dreifacher Auflage im gesamten Streckennetz der U-Bahn. Gesamtanzahl von Deckenflächenvariationen: 90.

30.000 Poster: erscheinen während der Vorspeise- und Hauptgericht-Phasen (A1- und A0-Formate), auf Kultursäulen und Allgemeinsäulen. Zur Eröffnung des Museums am 23. März und solange der Vorrat reicht werden Originalposter in 8 Variationen (mit zusätzlichen Informationen zum Projekt auf der Rückseite) als Geschenk an die Besucher des Museums verteilt. Gesamtanzahl Postervariationen: 48.

10 Ganzsäulen: jede mit eigenem Text. Orte und Termine finden Sie auf dem herunterladbaren Stadtplan [Link].

15 Großflächen (Reklameflächen): jede mit eigenem Text. Orte und Termine finden Sie auf dem herunterladbaren Stadtplan [Link].

1 Videokomponente (München in Shortcuts) – Ein Video von Sharone Lifschitz und Graham Westfield. Das Video verfolgt die Entstehung des Projektes in München und die Reaktion der Menschen in der Stadt auf dieses Eingreifen in die Struktur Münchener Lebens. Das Video wird in der Dauerausstellung des Jüdischen Museums in München gezeigt, zunächst als Work-in-Progress, und seine fertiggestellte Version ab Juni 2007.

Speaking Germany

is an art Project by artist Sharone Lifschitz commissioned in 2004 by QUIVID : das Kunst-am-Bau-Programm der Stadt München, for the new Jewish Museum Munich.

The project has been conceived and materialized in several stages, over more than three years, and can be seen in the streets and other public locations in the city of Munich between December 2006 and May 2007. This internet site introduces and traces the various stages of the project, gives up-to-date information about the project locations, dates and happening in the city of Munich etc., and offers a platform for visitors and viewer to leave comments, images, fragments from conversations, allowing the project to keep expanding and developing.

Verschiedenes

(Miscellaneous) April 2004 – August 2005 To begin with, several ads were published in various German newspapers reading: ”Young Jewish woman visiting Germany would like to have a conversation about nothing in particular with anybody reading this.”

Sommerreise

(Summer Journey) April to September 2005 – Wandering in four parts. A journey to and through Germany, meeting in person some (over 45) of the individuals and couples who responded to the newspaper Ad’s.

Guest book

A place for visitors to the site to leave messages, comments, images, fragments from conversations, etc… and to respond to other comments listed in the guest book.

Munich in shortcuts

Dates: December 2006 to May 2007: text fragments from personal conversations and email correspondence, between the artist and her conversation partners, appear in public places and spaces around the city of Munich. ‘Munich in Shortcuts’ will appear in the city in several stages corresponding to the stages of a meal (as follows):

The Meal:
Aperitif: Some initial questions and assumptions.
Visible in the city: December ’06–January ’07 (tram until late April ’07).
Advertising mediums: Tram, Deckenflächen (Overhead ads in U-Bahn).
Munich Locations: U-Bahn, citywide.

Vorspeise (Starters): About the way we introduce ourselves to someone we have never met before.
Visible in the city: February ’07.
Advertising mediums: A1 and A0 Posters.
Munich locations: Schwabing, City centre and U-Bahn stations.

Hauptgericht (Main Course): Conversations about nothing in particular and related topics.
Visible in the city: March–April ’07.
Mediums: A1 and A0 Posters, Overhead ads in U-Bahn (Deckenflächen), 3 Brückenbanner (Bridge banners over highways), Ganzsäulen (advertising towers), Großfläche (Billboards), the Jewish museum (installation can be seen until spring 2008)
Locations: all over Munich and in particular at: Odeon Platz, Munich train station, the Jewish museum’s external glass walls and the neighbourhood around the Museum (see map).



One Last Drink: Goodbyes, afterthoughts and a few things that were almost left unsaid.
Visible in the city: May ’07.
Mediums: To be confirmed.


The ingredients:
1 Tram: the tram is the first sign of the project to have appeared, emerging unannounced on the streets of Munich just before last Christmas. It can be spotted (if you can find it) until late April 2007.
Please note: trams in Munich travel on a different route daily and randomly (and it is not even sure that they do not change route after lunch). Look out in “News” for information about locations and sightings…

3 Spannbandwerbung (Bridge Banners): eight metres long, the bridge banners can be seen between 12th and 25th March at these locations: Biedersteiner Tunnel, Heckenstaller Str. / Grabbeweg and Petuelring / Lerchenauer Str. (BMW).

250 Deckenflächen: (Overhead Ads in U-Bahn): different sets of ads for the Aperitif and Hauptgericht stages, each appearing in an edition of two or three on the entire U-Bahn network. Total number of Deckenflächen variations: 90.

29,600 Posters: will appear in the Vorspeise and Hauptgericht stages (A1 and A0 formats), on Kultursäulen and Allgemeinsäulen. With the opening of the Museum on 23rd March, and while supply lasts, original posters in eight variations (with this poster printed on the reverse) will be given as gifts to visitors to the Museum. Total number of poster variations: 48.


5 Ganzsäulen (Advertising Towers): each with unique text. Please find locations and dates on the “Map”.

16 Großfläche (Billboards): each with unique text. Please find locations and dates on the “Map”.

Text Installation: on the Museum walls.

1 Video Component (Munich in Shortcuts) – A video by Sharone Lifschitz and Graham Westfield. The video traces the life of the project in the city, the response of people in the city to this intervention in the fabric of Munich life. The video can be seen in the permanent exhibition of the Jewish Museum Munich, first as a work in progress and from June 2007, in its complete version.